xī lā yǎ zú西拉雅族zhǎo huí找回zì jǐ自己de的míng zì名字
Das Volk der Siraya lebt seit sehr langer Zeit in den Ebenen im Südwesten Taiwans und hat eine eigene Sprache, eigene Glaubensvorstellungen und matrilineare Traditionen.
Jahrhundertelang stand es unter der Herrschaft verschiedener Regierungen und wurde gezwungen, Chinesisch zu sprechen, han-chinesische Familiennamen zu verwenden und die han-chinesische Kultur anzunehmen.
Weil die Siraya so lange gezwungen waren, ihre Lebensweise zu verändern, verschwanden ihre Sprache und viele Traditionen fast vollständig. Eine Zeit lang wurden sie auch nicht als indigenes Volk anerkannt.
Als die taiwanische Gesellschaft demokratischer wurde, begannen die Siraya, für Rechte auf Land, Kultur und Identität zu kämpfen.
Gemeindemitglieder sammelten alte Gegenstände und mündliche Überlieferungen, fanden in alten Büchern Tausende von Wörtern wieder und verfassten Kinderbücher und Lieder, damit junge Menschen ihre Muttersprache erneut lernen konnten.
Nach mehr als dreißig Jahren Einsatz erhielten sie schließlich den offiziellen Status als indigenes Volk.
Dieses Ergebnis hat einen von der Geschichte verdeckten Namen wieder sichtbar gemacht. Es zeigt auch, dass die Siraya nicht plötzlich aufgetaucht sind, sondern schon immer auf diesem Land gelebt haben.