Am 4. Januar veröffentlichte die chinesische Botschaft in Japan eine Mitteilung, in der chinesische Staatsbürger in Japan auf ihre persönliche Sicherheit hingewiesen wurden.
Die Botschaft erklärte, dass es in letzter Zeit in verschiedenen Teilen Japans zu mehreren Verletzungsfällen gekommen sei, und erwähnte, dass ein chinesischer Staatsbürger in Tokio von einem Auto angefahren wurde.
Die Botschaft erinnerte chinesische Staatsbürger daran, in letzter Zeit "Reisen nach Japan zu vermeiden" und forderte die in Japan lebenden Chinesen auf, ihren Selbstschutz zu verstärken und bei Diskriminierung oder gezielten Vorfällen umgehend die Polizei zu informieren.
Sie stellten fest, dass die chinesische Botschaft seit den Äußerungen des japanischen Premierministers zum Thema Taiwan im letzten Jahr die Häufigkeit solcher Hinweise deutlich erhöht hat.
Neben Sicherheitsproblemen hat die Botschaft auch mehrfach Informationen über Naturkatastrophen und Risiken durch Wildtiere in Japan veröffentlicht, wie Erdbeben und Bärenangriffe.
Einige Analysten sind der Ansicht, dass diese Veröffentlichungen nicht nur dem Schutz der Bürger dienen, sondern auch politische Zwecke verfolgen, möglicherweise um in der öffentlichen Meinung den Eindruck zu erwecken, dass "Japan sehr gefährlich" sei.
Obwohl die chinesische Botschaft derzeit betont, dass dies dem Schutz der Auslandschinesen diene, glauben viele aufgrund der hohen Frequenz und der Abdeckung verschiedener Details von der öffentlichen Sicherheit bis zur natürlichen Umwelt, dass dies den komplexen Zustand der aktuellen chinesisch-japanischen Beziehungen widerspiegelt.
Für Menschen, die in Japan leben und reisen, ist es wichtig, Sicherheitsinformationen zu kennen, aber es ist auch notwendig, die tatsächliche Situation ruhig zu beurteilen.