ní pō ěr尼泊尔zhōng bù中部hóng shuǐ洪水hòu后de的jǐng shì警示
An einem hohen Berg in Zentralnepal ereignete sich eine riesige Lawine. Eis, Schnee, Erde und Felsen stürzten in einen Fluss und stauten das Wasser vorübergehend auf.
Der entstandene See brach schnell aus, und schlammiges Wasser sowie riesige Felsbrocken schossen wie eine Wand flussabwärts.
Die Überschwemmung tötete viele Menschen und riss Brücken, Straßen, Kraftwerke und Stromübertragungsanlagen mit sich. Dadurch wurde der Verkehr in einigen nördlichen Gebieten unterbrochen.
Wissenschaftler können noch nicht feststellen, ob ein Erdbeben die Lawine ausgelöst hat oder ob die Lawine die Erschütterungen des Bodens verursachte.
Die globale Erwärmung macht Eis und Schnee in hohen Bergen jedoch instabiler. Wenn gefrorener Boden auftaut, können sich auch die zuvor festgehaltenen Felsen und Erdmassen leichter lösen.
Starke Regenfälle in der Regenzeit sättigen die Berghänge außerdem mit Wasser und erhöhen die Gefahr weiter.
In den vergangenen Jahren sind in der Himalaya-Region mehrfach ähnliche Katastrophen aufgetreten.
Nepal muss die Beobachtung der Bergregionen und grenzüberschreitende Frühwarnsysteme verbessern, damit Bewohner früher evakuiert werden können. Gleichzeitig muss das Land sicherere Straßen, Brücken und Stromanlagen bauen, um sich auf einen möglichen Anstieg von Sturzfluten in den Bergen in Zukunft vorzubereiten.