hā sà kè sī tǎn哈萨克斯坦liú làng流浪dòng wù动物xīn fǎ新法yǐn fā引发ān quán安全yǔ与rén dào人道tǎo lùn讨论
Kasachstan hat kürzlich sein Gesetz über streunende Tiere geändert.
Nach dem neuen Gesetz müssen streunende Katzen und Hunde nach ihrer Einfangung zunächst in eine vorübergehende Auffangstelle gebracht werden.
Wenn sich innerhalb der vorgeschriebenen Frist kein Besitzer meldet und auch niemand die Tiere adoptiert, können sie eingeschläfert werden.
Tiere ohne Besitzer müssen mindestens fünf Tage lang behalten werden; wenn es möglich ist, dass sie einen Besitzer haben, können sie bis zu sechzig Tage lang behalten werden.
Das neue Gesetz verlangt außerdem, dass Tierhalter ihre Tiere unter Kontrolle halten und nicht zulassen, dass sie Menschen verletzen oder Sachen beschädigen; wenn ein Haustier jemanden verletzt, muss der Halter Schadensersatz leisten.
Dieses Gesetz hat große Kontroversen ausgelöst.
Befürworter sagen, dass es immer mehr streunende Hunde gibt und auch viele Menschen von Hunden gebissen werden, deshalb seien strengere Maßnahmen nötig.
Gegner sagen, dass das Problem nicht nur streunende Tiere betrifft; wichtiger sei, dass einige Halter unverantwortlich seien und die frühere Arbeit bei Kastration, Unterbringung und Vermittlung nicht gut gemacht worden sei.
Sie sind der Meinung, dass man das Problem mit massenhafter Einschläferung allein nicht wirklich lösen kann.
Wie dieses Gesetz künftig umgesetzt wird, hängt davon ab, was die lokalen Behörden tun.
Viele Menschen hoffen, dass die Regierung Informationen offen veröffentlicht, und sie wünschen sich auch, dass die Gesellschaft weiterhin auf die Sicherheit von Tieren und ihren humanen Umgang achtet.