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Das US-Justizministerium hat elf Einwohner des Bundesstaates New York festgenommen.
Sie stehen im Verdacht, ein Netzwerk für Scheinehen organisiert zu haben.
In etwa zehn Jahren organisierte dieses Netzwerk mehr als 1.000 Scheinehen, hauptsächlich um chinesischen Staatsbürgern bei der Beantragung einer US-Greencard zu helfen.
Die Organisatoren suchten ausländische Kunden und warben auch US-Bürger an. Sie ließen beide Seiten einander treffen und sofort eine Heiratsurkunde beantragen.
Sie organisierten außerdem gefälschte Hochzeiten, machten Fotos, bereiteten Unterlagen vor und trainierten die „Ehepaare“ für Fragen der Einwanderungsbehörden.
Jeder ausländische Kunde musste etwa 100.000 US-Dollar zahlen, während US-Bürger, die an den Scheinehen teilnahmen, bis zu 30.000 Dollar erhalten konnten.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass das Netzwerk insgesamt möglicherweise mehrere zehn Millionen Dollar eingenommen hat.
Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu fünf oder zehn Jahre Haft.
Die Anklageschrift enthält jedoch bislang nur Anschuldigungen. Bis ein Gericht sie schuldig spricht, gelten die Angeklagten weiterhin als unschuldig.