zhōng guó中国kē xué jiā科学家jiē kāi揭开rén lèi人类zào xuè造血zhī之mí谜
Wann wurde das Blut im menschlichen Körper zum ersten Mal gebildet?
Und woher kommt es?
Kürzlich haben chinesische Wissenschaftler dieses Rätsel um den Ursprung der Blutbildung gelöst.
Die entsprechenden Forschungsergebnisse wurden in der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Früher glaubte man, dass Blutzellen erst erscheinen, nachdem sich der Embryo bis zu einem bestimmten Stadium entwickelt hat.
Doch die Wissenschaftler fanden heraus, dass der Zeitpunkt, an dem der Mensch mit der Blutbildung beginnt, viel früher liegt als bisher angenommen.
Im frühesten Stadium der Embryonalentwicklung arbeitete ein Bereich namens Dottersack bereits wie eine Fabrik und produzierte frühzeitig Blutzellen.
Nicht nur war der Zeitpunkt früher als erwartet, die Wissenschaftler entdeckten auch den tatsächlichen Ort der Blutbildung.
Sie bestätigten, dass die frühesten blutbildenden Zellen nicht aus dem embryonalen Gewebe stammen, das man zuvor für die Quelle hielt, und beendeten damit einen langjährigen Streit in der Wissenschaft.
Außerdem fanden die Wissenschaftler heraus, dass die frühe „Blutfabrik“ tatsächlich zwei verschiedene „Werkstätten“ hatte.
Sie arbeiteten zusammen und waren jeweils für die Produktion unterschiedlicher Arten von Blutzellen zuständig.
Diese neue Entdeckung hat das Verständnis der frühen Blutbildung beim Menschen verändert.
Experten sagen, dass diese Studie nicht nur eine wichtige Frage der Lebenswissenschaften beantwortet, sondern Ärzten in Zukunft auch helfen könnte, frühe Entwicklungsstörungen zu erforschen, und sogar neue Ideen für die künstliche Herstellung von Blut im Labor liefern könnte.