dà nián chū èr大年初二:huí niáng jiā回娘家yǔ与jì祭cái shén财神
Der 18. Februar 2026 ist der zweite Tag des ersten Monats im Mondkalender.
In der chinesischen Tradition ist dieser Tag wichtig für den "Besuch bei der Mutter" und die "Verehrung des Gottes des Reichtums" und ist erfüllt von einer Atmosphäre der Zusammenkunft und des Segens.
Der zweite Tag des ersten Monats wird „Tag des Schwiegersohn-Empfangs“ genannt.
An diesem Tag kehren verheiratete Töchter mit ihren Ehemännern und Kindern zum Elternhaus zurück.
Der Schwiegersohn bereitet Geschenke in gerader Anzahl vor, was Paare und Harmonie symbolisiert.
Alle versammeln sich zum "Neujahrsessen", wobei die Gerichte auf dem Tisch glücksverheißende Namen haben, zum Beispiel steht Huhn für "großes Glück und Wohlstand" und Salat symbolisiert "Wohlstand".
Dieser Brauch vertieft die Familienbande und lässt die Töchter die Unterstützung ihrer Mutterfamilie spüren.
In den nördlichen Regionen ist der zweite Tag auch der Tag der Verehrung des Gottes des Reichtums.
Die Menschen bereiten Opfergaben wie Lammfleisch und Karpfen vor und beten für reichlichen Wohlstand im neuen Jahr.
Mittags essen viele Menschen Wantan, da deren Form einem Goldbarren ähnelt, weshalb sie auch „Yuanbao-Suppe“ genannt werden.
Um das Glück zu bewahren, gibt es an diesem Tag besondere Tabus.
Zum Beispiel soll man nicht streiten und mehr glücksbringende Worte sprechen; nicht fegen oder Müll rausbringen, aus Angst, das Glück wegzufegen.
Außerdem leiht man an diesem Tag kein Geld.
Diese traditionellen Bräuche sind nicht nur Festtagsrituale, sondern drücken auch die Wünsche der Menschen nach Familienharmonie und einem wohlhabenden Leben aus.
Obwohl sich die Zeiten ändern, machen diese traditionsreichen Bräuche mit dem „Neujahrsflair“ unser Frühlingsfest immer noch wärmer.