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Der Krieg stellt viele kleine Unternehmen in der Ukraine vor Probleme wie Stromausfälle, Transportschwierigkeiten, Personalmangel und fehlende finanzielle Mittel.
Um sich um ihre Familien zu kümmern und ein Einkommen zu haben, gründen immer mehr Frauen eigene Unternehmen.
Sie eröffnen Online-Shops und verkaufen Kleidung, Schmuck und Kunsthandwerk. Manche backen zu Hause Kuchen, eröffnen Cafés oder bieten Nagelpflege an.
Nachdem die Zahl der lokalen Kundinnen und Kunden zurückgegangen war, begannen einige Online-Shops, ihre Waren ins Ausland zu verkaufen.
Kleine Unternehmen sind zwar klein, können sich aber leicht anpassen: Sie können in eine andere Stadt umziehen, ihren Umfang verringern oder ihre Produkte und Dienstleistungen ändern.
Die Aufgabe eines kleinen Ladens besteht nicht nur darin, Geld zu verdienen.
Dort können Menschen sich treffen und miteinander reden und ein wenig das Gefühl eines normalen Lebens zurückgewinnen.
Es ist jedoch nicht leicht, weiterzumachen.
Viele Frauen arbeiten und kümmern sich gleichzeitig um Kinder und ältere Menschen. Die Partner einiger von ihnen leisten außerdem noch Militärdienst.
Sie bauen Gemüse an, tauschen Dinge aus, verlassen sich auf Verwandte und Freunde und bestreiten ihren Lebensunterhalt mit mehreren Einkommensquellen.
Diese kleinen täglichen Handlungen helfen Familien und Gemeinschaften, in schwierigen Zeiten weiter zu funktionieren.