zhōng guó中国méi tǐ媒体guān zhù关注rì běn日本lì shǐ历史jiào kē shū教科书de的biàn huà变化
Kürzlich veröffentlichte die chinesische Zeitung Renmin Ribao einen Artikel, in dem Probleme mit japanischen Geschichtsbüchern für die Oberstufe besprochen wurden.
Der Artikel wies darauf hin, dass die japanische Regierung kürzlich eine Reihe von Lehrbüchern geprüft und genehmigt hat, die ab 2027 verwendet werden sollen.
Chinesische Medien sind der Ansicht, dass viele Inhalte in diesen Büchern Japans frühere Aggressionsgeschichte verharmlosen oder sogar leugnen.
Der Bericht sagte, dass Japan Lehrbücher vor allem auf drei Arten verändert.
Erstens werden Wörter geändert.
Zum Beispiel verwenden manche Bücher das Wort „Aggression“ nicht mehr und ersetzen es durch ungenauere Formulierungen, wodurch die Erklärung der Kriegsverantwortung verringert wird.
Zweitens werden Beschreibungen von Kriegsverbrechen reduziert.
Der Artikel erwähnte, dass einige Lehrbücher die genauen Zahlen zum „Massaker von Nanjing“ gestrichen oder entsprechende Inhalte aus dem Haupttext in weniger wichtige Anmerkungen verschoben haben.
Schließlich wird die Geschichte beschönigt.
Zum Beispiel wurde in manchen Büchern der frühere Ausdruck „Zwangsarbeit“ in „Arbeitsmobilisierung“ geändert.
Chinesische Medien sind der Ansicht, dass diese Vorgehensweise dazu führen wird, dass die junge Generation Japans wenig über die wahre Geschichte weiß.
Der Artikel wies außerdem darauf hin, dass hinter diesen Veränderungen in den Lehrbüchern der Einfluss der japanischen Regierung und einiger Politiker steht.
Auch einige japanische Experten äußerten darüber Besorgnis.
Sie sind der Meinung, dass Schüler, wenn sie die moderne Geschichte nicht systematisch lernen, ein falsches Geschichtsverständnis entwickeln könnten, was wiederum die Beziehungen zu den Nachbarländern beeinträchtigen könnte.
Abschließend betonten chinesische Medien, dass historische Fakten nicht verändert werden können.
Nur wenn man sich ehrlich der Vergangenheit stellt und die wahre Geschichte lernt, lassen sich zukünftige Fehler vermeiden und Frieden sowie Stabilität in der Region bewahren.
Dies dient nicht nur der Bildung der nächsten Generation, sondern auch dem Aufbau eines besseren Vertrauensverhältnisses zwischen Japan und seinen asiatischen Nachbarn.