zhōng guó中国yóu kè游客jiǎn shǎo减少,rì běn日本lǚ yóu yè旅游业miàn lín面临biàn huà变化
Kürzlich berichteten chinesische Medien über einige neue Entwicklungen in der japanischen Tourismusbranche.
Den Daten zufolge ging die Zahl der ausländischen Besucher, die im ersten Halbjahr 2026 nach Japan reisten, im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 2 % zurück.
Dies war der erste Rückgang seit der Pandemie.
Dabei ging die Zahl der chinesischen Besucher besonders deutlich zurück.
Aufgrund des Rückgangs der chinesischen Besucher wurden viele Flüge zwischen China und Japan gestrichen, und auch die Einnahmen einiger japanischer Hotels wurden beeinträchtigt.
Chinesische Medien analysierten, dass die Zahl der Besucher aus Europa und den USA zwar zunimmt, dies aber hauptsächlich daran liegt, dass der schwache Yen das Einkaufen in Japan relativ günstig macht.
Wenn sich die Wechselkurse in Zukunft verändern, könnte auch die Zahl der Besucher aus Europa und den USA entsprechend zurückgehen.
Zu den Gründen für den Rückgang der chinesischen Besucher meinen chinesische Medien, dass dieser nicht nur mit wirtschaftlichen Problemen, sondern auch mit den politischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zusammenhängt.
Den Berichten zufolge haben einige jüngste Positionen und Äußerungen der japanischen Regierung zu historischen Fragen und zur Taiwan-Frage die Beziehungen zwischen China und Japan beeinflusst.
Dadurch haben viele chinesische Touristen das Interesse an Reisen nach Japan verloren.
Für Touristen sind auch ihre Gefühle gegenüber dem Zielland und ihr positiver Eindruck von ihm wichtige Faktoren bei der Entscheidung, wohin sie reisen.
Die japanische Regierung hatte zuvor ein großes Ziel formuliert: Bis 2030 jedes Jahr 60 Millionen ausländische Besucher anzuziehen.
China ist seit jeher ein sehr wichtiger Herkunftsmarkt für die japanische Tourismusbranche.
Wie sich die Veränderungen in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern künftig auf die japanische Tourismusbranche auswirken werden, muss weiter beobachtet werden.