jiǎn pǔ zhài柬埔寨de的yuè nán越南zú rén族人miàn duì面对qí shì歧视hé和wú guó jí无国籍wèn tí问题
In Kambodscha leben viele Menschen vietnamesischer Herkunft.
Nichtstaatliche Organisationen schätzen, dass es etwa 400.000 bis 700.000 sind; ungefähr 75.000 von ihnen sind staatenlos.
Ohne Identitätsnachweise ist es für sie sehr schwierig, zur Schule zu gehen, medizinische Hilfe zu bekommen, zu heiraten, Arbeit zu finden oder zu reisen.
Die beiden Länder erlebten in der Vergangenheit Kriege und Konflikte. Das hat dazu geführt, dass einige Kambodschaner eine negative Einstellung gegenüber Menschen vietnamesischer Herkunft haben.
Manche Menschen wurden in Kambodscha geboren, und ihre Familien leben dort seit vielen Generationen. Trotzdem können sie keine Staatsangehörigkeit und keinen Pass erhalten.
Sie sagen, dass sie beschimpft werden, wenn sie Khmer sprechen, und oft als „illegale Einwanderer“ behandelt werden.
Der größte Wunsch eines älteren Mannes ist, dass seine Kinder zur Schule gehen können und ein sicheres, stabiles Zuhause haben.
Hilfsorganisationen hoffen, dass die Regierung diesen langjährigen Einwohnern ermöglicht, ihre Geburten zu registrieren und die Staatsangehörigkeit zu beantragen. Sie hoffen außerdem auf mehr Respekt und Verständnis in der Gesellschaft.
Nur so können sie ein normales Leben führen und einen Beitrag zur kambodschanischen Gesellschaft leisten.