zhōng guó中国zhù rì驻日shǐ guǎn使馆dūn cù敦促rì fāng日方zhèng shì正视lì shǐ历史、jiān chí坚持hé píng和平
Der 15. August ist der Jahrestag der Kapitulationserklärung Japans im Zweiten Weltkrieg.
Zu dieser Zeit werden historische Fragen jedes Jahr zu einem Schwerpunkt der Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft.
Kürzlich gab die chinesische Botschaft in Japan eine Stellungnahme ab, nachdem einige japanische Politiker dem Yasukuni-Schrein Opfergaben dargebracht oder ihn besucht hatten, und legte darin die Position Chinas dar.
Ein chinesischer Sprecher erklärte, dass im Yasukuni-Schrein Kriegsverbrecher verehrt werden, die für Angriffskriege verantwortlich waren.
Ein korrekter Umgang mit der Geschichte und eine tiefgehende Reflexion darüber sind wichtige Voraussetzungen für Japans Rückkehr in die internationale Gemeinschaft nach dem Krieg und zugleich eine wichtige Grundlage für die gesunde Entwicklung der chinesisch-japanischen Beziehungen.
Dieses Jahr ist der 80. Jahrestag der Eröffnung der Tokioter Prozesse.
Die chinesische Botschaft in Japan und das Außenministerium erklärten, dass die Lehren der Geschichte ernsthaft gezogen werden müssen.
China fordert Japan auf, an seinem Bekenntnis zur friedlichen Entwicklung festzuhalten, nicht auf den alten Weg zurückzukehren und Frieden und Stabilität in der Region tatsächlich zu wahren.
Neben den historischen Fragen hat das chinesische Außenministerium in jüngster Zeit auch mehrfach erklärt, dass es hoffe, alle Seiten würden das Völkerrecht strikt einhalten und durch Dialog und Zusammenarbeit den Frieden bewahren.
Die Geschichte ist das beste Lehrbuch.
Nur wer sich der Vergangenheit stellt und ernsthaft Lehren daraus zieht, kann das Vertrauen der Nachbarländer und der internationalen Gemeinschaft gewinnen und gemeinsam einer friedlichen und besseren Zukunft entgegengehen.