měi guó zuì gāo fǎ yuàn美国最高法院shěn lǐ审理sī kē思科àn案
Der Oberste Gerichtshof der USA hat kürzlich eine Anhörung zu einem Menschenrechtsfall im Zusammenhang mit dem Unternehmen Cisco abgehalten.
Mehrere Falun-Gong-Praktizierende sagten, dass Cisco früher der chinesischen Regierung beim Aufbau eines Überwachungssystems geholfen habe, mit dem Falun-Gong-Praktizierende aufgespürt werden konnten, damit sie verhaftet, festgehalten und geschädigt werden konnten.
Cisco wies diese Vorwürfe zurück und sagte, das Unternehmen habe nur gewöhnliche Netzwerkgeräte verkauft und der Regierung nicht speziell dabei geholfen, jemanden zu verfolgen.
Dieser Fall läuft schon seit vielen Jahren: Die Kläger reichten 2011 Klage ein, später wurde sie von einem Gericht abgewiesen, aber das Berufungsgericht ließ den Fall 2023 wieder weiterlaufen.
Nun muss der Oberste Gerichtshof entscheiden, ob US-Unternehmen auch rechtlich verantwortlich sein sollten, wenn die von ihnen bereitgestellte Technologie von ausländischen Regierungen für schlechte Zwecke genutzt wird.
Viele Menschen verfolgen diesen Fall, weil er ähnliche künftige Menschenrechtsklagen beeinflussen könnte.
Das Gericht wird voraussichtlich in diesem Sommer ein Urteil fällen.