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In Indonesien haben immer mehr Kinder und Jugendliche Selbstmordgedanken, was viele Menschen beunruhigt.
Schulischer Druck, finanzielle Schwierigkeiten zu Hause und zu wenig Unterstützung für die psychische Gesundheit können Kinder noch stärker belasten.
Kürzlich lenkte der Selbstmord eines Grundschülers in Ost-Nusa-Tenggara erneut die Aufmerksamkeit auf dieses Problem.
Eine Untersuchung ergab, dass viele Schüler psychische Probleme haben, aber viele Familien nicht darüber sprechen wollen, weil sie Angst haben, ihr Gesicht zu verlieren; deshalb werden viele Fälle nicht erfasst.
Forschungen haben auch gezeigt, dass Mobbing, schlechte Familienbeziehungen, mangelnde Zuwendung, langwierige Krankheiten und häufige Einsamkeit Kinder stärker gefährden können.
Umgekehrt sinkt das Risiko, wenn Kinder eine gute Beziehung zu ihrer Familie haben, in der Schule Beachtung finden und Hilfe von Lehrern und Freunden bekommen.
Schulen können Schüler in Schwierigkeiten früh erkennen, und auch die Gemeinschaft kann Unterstützung bieten.
Wenn Medien und Internet Informationen richtig verbreiten, können sie den Menschen auch helfen, psychische Gesundheit besser zu verstehen und Missverständnisse zu verringern.
Viele Experten sind der Meinung, dass Selbstmorde bei Kindern und Jugendlichen verhindert werden können, und dass Kinder nur dann besser geschützt werden können, wenn Familie, Schule und Gesellschaft gemeinsam handeln.