zhōng guó中国pī píng批评《niǔ yuē shí bào纽约时报》de的tái wān台湾bào dào报道
Am 1. Juni kritisierte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, auf einer Pressekonferenz offiziell die Taiwan-Berichterstattung der amerikanischen Zeitung The New York Times.
Lin Jian sagte, dass The New York Times Taiwan in ihrem Bericht als „Land“ bezeichnet habe.
Er wies darauf hin, dass dieses Vorgehen gegen das Prinzip „Ein China“ verstoße und Menschen, die eine „Unabhängigkeit Taiwans“ wollen, eine Plattform biete.
Die chinesische Seite lehnt dies entschieden ab und fordert die Zeitung auf, ihren Fehler zu korrigieren.
Tatsächlich begann diese Angelegenheit schon vor einigen Monaten.
Im vergangenen Dezember interviewte The New York Times den Führer Taiwans.
Um ihren Unmut auszudrücken, forderte China im Februar dieses Jahres einen der Korrespondenten der Zeitung in Peking auf, China zu verlassen.
Als Reaktion darauf entzog die USA später einem Reporter der chinesischen offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua das Visum.
Daher kritisierte Lin Jian auf der Pressekonferenz am 1. Juni nicht nur The New York Times, sondern lehnte auch das Vorgehen der USA entschieden ab.
Er war der Ansicht, dass die USA nur einen Vorwand suchten, um chinesische Journalisten politisch unter Druck zu setzen.
Diese Reihe von Ereignissen ist nicht nur ein Konflikt zwischen den Medien beider Länder, sondern zeigt auch die unterschiedlichen Positionen Chinas und der USA in der Taiwan-Frage.
Wie sich der Medienaustausch zwischen den beiden Ländern in Zukunft entwickeln wird, bleibt weiterhin ein Thema, das man aufmerksam verfolgen sollte.