mín zú zhǔ yì民族主义biǎo yǎn表演hái shì还是wǔ shì dào武士道chuán tǒng传统:2026 nián2026年guó jì zú lián国际足联shì jiè bēi世界杯rì běn日本qiú mí球迷qīng lǐ清理kàn tái看台yǐn fā引发zhēng lùn争论
Fotos von japanischen Fans, die während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 nach den Spielen die Tribünen aufräumen, sind wieder viral gegangen.
Viele Ausländer lobten sie für ihre Höflichkeit und ihren Respekt gegenüber öffentlichen Orten, doch in Japan gab es auch andere Stimmen.
Manche meinen, das Ganze diene nur dazu, von ausländischen Medien gelobt zu werden.
Sie fragen auch: Warum sammeln einige japanische Männer im Stadion Müll auf, machen zu Hause aber so wenig Hausarbeit?
Müllsäcke mit der Aufschrift „Japanischer Stolz“ lassen es außerdem wie eine nationalistische Propaganda wirken.
Befürworter hingegen sind der Ansicht, dass das Saubermachen des Geländes aus Japans Samurai-Tradition stammt.
Bushido legt Wert auf Selbstdisziplin und Respekt vor dem Gegner und betont außerdem, nach einem Sieg zu reflektieren und nach einer Niederlage dankbar zu sein.
In Japan sagt man oft, man solle einen Ort sauberer hinterlassen, als man ihn vorgefunden hat.
Einige Fans sagten auch, dass sie nicht nur alle vier Jahre Müll aufsammeln, sondern nach jedem Spiel; normalerweise bemerkt es nur niemand.
Vielleicht geht es bei dem Streit nicht um das Müllsammeln selbst, sondern darum, ob eine stille gute Gewohnheit vor den Kameras der Welt zu einer nationalen Inszenierung werden sollte.