guó wài国外tán谈hé píng和平,yī lǎng伊朗guó nèi国内què却yǒu有sǐ xíng死刑yīn yǐng阴影
In letzter Zeit wird zwischen Teheran und Washington oft über „Deeskalation“ und „vorübergehenden Frieden“ gesprochen, doch die Lage im Iran selbst ist ganz anders.
Viele sagen, dass die Repression im Land nicht aufgehört hat.
In den letzten Wochen ist die Zahl der Hinrichtungen im Iran gestiegen. Viele Menschen werden der „Spionage“ oder der „Zusammenarbeit mit feindlichen Staaten“ beschuldigt, doch Außenstehende können die wahren Hintergründe der Fälle nur schwer erkennen.
Menschenrechtsberichte zufolge könnten einige Personen zu Geständnissen gezwungen worden sein, durften ihre Anwälte nicht frei sehen und wurden lange in Einzelhaft gehalten. Deshalb befürchten viele, dass die Verfahren nicht fair sind.
Neben der Todesstrafe wächst auch der Druck auf das alltägliche Leben der normalen Menschen.
Die Preise steigen, die Inflation ist hoch, und Lebensmittel sowie Dinge des täglichen Bedarfs werden teurer, sodass viele Familien große Schwierigkeiten haben.
In einer Gesellschaft, in der die Menschen jeden Tag nur damit beschäftigt sind, irgendwie durchzukommen, wird es noch schwieriger, die eigene Stimme zu erheben.
So gesehen setzen Armut und Todesstrafe die Gesellschaft gemeinsam noch stärker unter Druck.
Auch wenn Angst Menschen für eine Weile zum Schweigen bringen kann, kann sie sie nicht dazu bringen, das Geschehene für immer zu vergessen.