hán guó韩国zǒng tǒng总统lǐ zài míng李在明tán谈hàn zì汉字jiào yù教育
Südkoreas Präsident Lee Jae-myung sprach kürzlich auf einer Bildungskonferenz über die chinesische Schriftzeichenbildung.
Er äußerte seine Zustimmung zu dem Vorschlag, das Lernen der chinesischen Schriftzeichen zu stärken.
Auf der Konferenz erwähnte ein Experte, dass einige Schüler heutzutage nicht einmal die Schriftzeichen im Namen des Präsidenten erkennen.
Nachdem er das gehört hatte, lächelte Lee Jae-myung und antwortete, dass es kein Wunder sei, dass manche Leute seinen Namen falsch schreiben, was im Saal für Gelächter sorgte.
Lee Jae-myung gab auch ein Beispiel.
Er erwähnte das chinesische klassische Werk „Tausend Schriftzeichen“ (千字文).
Er sagte, selbst wenn Schüler nur dieses eine Buch lernen, hilft es, die tiefere Bedeutung der chinesischen Schriftzeichen und Wörter zu verstehen und fördert auch die Denkfähigkeit.
Lee Jae-myung sagte jedoch auch, dass es nicht einfach ist, die chinesische Schriftzeichenbildung offiziell ins System aufzunehmen, und dass es viele Schwierigkeiten geben könnte.
Diese Äußerung löste in Südkorea Diskussionen aus.
Einige Menschen glauben, dass chinesische Schriftzeichen beim Verständnis von Sprache und Kultur helfen; andere meinen, dass der Schwerpunkt der Bildung heute anders ist.