hé xiǎo qīng何晓清:yào要jì zhù记住lì shǐ历史,bēi jù悲剧bú yào不要zài再fā shēng发生
Vor dem 37. Jahrestag des 4. Juni verstärkte Peking die Polizeipräsenz.
Die „Mütter von Tiananmen“ sagten, dass sie dieses Jahr nicht zum Friedhof gehen könnten, um ihrer Angehörigen zu gedenken, und dass ihnen dies zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren verboten worden sei.
Amnesty International kritisierte dieses Vorgehen als äußerst herzlos und sagte, es zeige auch, dass die Behörden ihr Vorgehen gegen Gedenkveranstaltungen weiter verschärften.
He Xiaoqing, die Geschichte erforscht, sagte, dass der 4. Juni seit 37 Jahren nie fair erklärt worden sei und die Wahrheit oft vertuscht worden sei.
Sie ist der Ansicht, dass historische Tragödien von Generation zu Generation wiederkehren können, wenn die Macht nicht kontrolliert wird und die Menschen keine Freiheit und keine Menschenrechte haben.
Sie hat auch die Geschichte von Lin Zhao untersucht, einem Opfer der Kulturrevolution, und festgestellt, dass Menschen aus verschiedenen Zeiten ähnliche Leiden erfahren.
He Xiaoqing sagte, dass jeder die Erinnerung auf seine eigene Weise bewahren und die Vergangenheit nicht vergessen sollte.
Sie glaubt, dass die Zukunft noch Hoffnung hat, solange die Menschen die Geschichte weiter in Erinnerung behalten und nach Gerechtigkeit streben.