“tiān ān mén mǔ qīn天安门母亲”jīn nián今年de的jì niàn纪念huó dòng活动bèi被jìn zhǐ禁止
Seit dem „Zwischenfall vom 4. Juni“ im Jahr 1989 sind 37 Jahre vergangen.
Kürzlich sagten einige Angehörige von Verstorbenen, dass ihre diesjährigen Gedenkveranstaltungen von der Polizei verboten worden seien.
Diese Angehörigen bilden eine Gruppe namens „Tiananmen-Mütter“.
Früher konnten sie jedes Jahr am 4. Juni, obwohl sie von der Polizei begleitet wurden, noch zu Friedhöfen in Peking gehen, um ihrer Angehörigen zu gedenken.
Doch dieses Jahr erlaubte die Polizei ihnen weder den Besuch des Friedhofs noch das Vorlesen von Gedenktexten.
Dies ist das erste Mal seit mehr als 30 Jahren, dass ihnen der Gang zum Friedhof zum Gedenken vollständig verboten wurde.
Die Angehörigen protestierten gegen diese Entscheidung.
Sie sind der Ansicht, dass sie weder dem Gesetz noch dem grundlegenden menschlichen Mitgefühl entspricht, und hoffen, dass die zuständigen Behörden die Entscheidung ändern.
Neben dem Verbot, zum Friedhof zu gehen, wurden die Angehörigen und einige weitere Betroffene auch strenger überwacht.
Bei manchen standen jeden Tag Polizisten vor der Haustür, sodass sie nicht frei hinausgehen konnten; andere wurden zu „Reisen“ in andere Städte gebracht und konnten keinen Kontakt zur Außenwelt haben.
Gleichzeitig stellten viele Internetnutzer fest, dass es in letzter Zeit immer schwieriger geworden ist, mit Software ausländische Websites aufzurufen.
Das Internet verbindet sich oft nicht, sodass es schwer ist, Nachrichten von außen zu erfahren.
Einige Menschen erhielten außerdem Warnungen, in dieser Zeit keine Meinungen im Internet zu veröffentlichen.
Seit mehr als 30 Jahren hoffen die „Tiananmen-Mütter“, die Wahrheit über die damaligen Ereignisse herauszufinden.
Diese Nachricht zeigt, dass das Erinnern an und das Gedenken an diese Geschichte trotz der langen Zeit weiterhin vielen Einschränkungen unterliegt.