tái wān台湾zǒng tǒng总统tán谈liù sì六四:wěi dà伟大de的guó jiā国家yīng gāi应该tīng qǔ听取bù tóng不同shēng yīn声音
Der 4. Juni dieses Jahres ist der 37. Jahrestag des „Zwischenfalls vom 4. Juni“.
An diesem Tag veröffentlichte Taiwans Präsident Lai Ching-te online einen Artikel, in dem er seine Sicht auf diese historische Zeit und seine Sorge um junge Menschen ausdrückte.
In dem Artikel sagte Lai, dass vor 37 Jahren viele idealistische junge Menschen ihr Leben verloren, als sie Freiheit und Demokratie anstrebten.
Er ist der Ansicht, dass ein wirklich großes Land sich nicht nur auf starke militärische Macht verlassen sollte; es sollte auch unterschiedliche Stimmen annehmen können.
Ein Land muss das Recht der Menschen schützen, ihre Träume zu verfolgen, und es muss auch mutig den Schmerzen der Vergangenheit entgegentreten.
Er hofft, dass China sich der Geschichte von vor 37 Jahren stellt, die Wahrheit anerkennt und den Menschen erlaubt, ihre Meinung frei zu äußern.
Er betonte besonders, dass die Stimmen junger Menschen am meisten gehört werden sollten, weil ihre Vorstellung von der Zukunft die Kraft ist, die ein Land voranbringt.
Gleichzeitig berichtete Lai auch über Taiwans Vorgehen.
Letzte Woche nahm er an einer Jugendveranstaltung teil und sprach direkt mit vielen Schülern einer Oberschule.
Er ist der Meinung, dass die Zukunft eines Landes nicht nur von wenigen Menschen bestimmt werden sollte; stattdessen sollten die Gedanken aller jungen Menschen gehört werden.
Dafür hat die taiwanische Regierung in letzter Zeit viele neue Maßnahmen eingeführt, etwa höhere Bildungszuschüsse und Unterstützung für Familien bei der Kinderbetreuung, um das Leben der nächsten Generation zu verbessern.
Abschließend sagte Lai, dass die Unterstützung junger Menschen eine Investition in die Zukunft des Landes sei.
Die Größe eines Landes liegt nicht darin, wie groß sein Gebiet ist oder wie stark seine Militärmacht ist, sondern darin, ob seine Menschen frei leben, respektiert werden und ihr eigenes Leben in Ruhe verfolgen können.
Er sagte, Taiwan werde immer an der Seite derer stehen, die Freiheit und Demokratie anstreben, damit die Geschichte nicht vergessen wird.