bì lǔ秘鲁dú lì独立rì日:xīn新yī jiè一届téng sēn藤森zhèng fǔ政府shàng tái上台,mín zhòng民众zǒu走shàng上jiē tóu街头
Am 28. Juli feierte Peru den 205. Jahrestag seiner Unabhängigkeit und erlebte zugleich die zweite Fujimori-Regierung in seiner Geschichte.
Keiko Fujimori wurde als Präsidentin vereidigt und hielt ihre erste Ansprache an die Nation.
Sie sagte, das Land stehe vor Problemen wie stillgelegten öffentlichen Bauprojekten und einer schlechten öffentlichen Sicherheit.
Einige Probleme hängen jedoch auch mit dem scheidenden Kongress zusammen, in dem ihre Partei Fuerza Popular und ihre Verbündeten früher großen Einfluss hatten.
Heute kontrollieren Fuerza Popular und ihre rechten Verbündeten den Senat, während Fujimoris Verbündeter Luis Galarreta den Ministerrat leiten wird.
Der neue Senat kann Gesetzesentwürfe prüfen und muss außerdem der Ernennung mehrerer wichtiger Amtsträger zustimmen.
Einige demokratische Gruppen befürchten, dass es bei der Wahl zu Stimmenkauf, Drohungen gegen Abgeordnete und dem Ausschluss von Journalisten gekommen ist, und fordern die Regierung zu Ermittlungen auf.
Am Tag des Regierungswechsels veranstalteten zahlreiche Menschen in der Hauptstadt Lima einen landesweiten Marsch und riefen: „Keiko spricht nicht für mich.“
Zu den Teilnehmern gehörten Angehörige von Opfern, Universitätsstudenten, Jugendliche, Gewerkschaften, Künstler und Umweltschützer.
Sie forderten eine neue Verfassung, Gerechtigkeit für die Opfer der Repression, ein Ende der Privatisierung des Bildungswesens und die Aufhebung von Gesetzen, die Kriminellen helfen könnten.