dà xué shēng大学生jiā zhǎng家长qún群yǐn引rè yì热议:shì是guān xīn关心hái shì还是jiān kòng监控?
Jedes Jahr beginnt Ende August an den Universitäten das neue Semester.
In letzter Zeit sind „Elterngruppen für Studienanfänger“ zu einem beliebten Thema im Internet geworden und haben viele Diskussionen ausgelöst.
Viele Universitäten haben WeChat-Gruppen für Eltern eingerichtet, ursprünglich um Mitteilungen einfacher weiterzugeben und mit Eltern in Kontakt zu treten.
Inzwischen veröffentlichen einige Gruppen jedoch nicht nur Hochschulmitteilungen, sondern auch die Prüfungsergebnisse der Studierenden, ob sie zu spät zum Unterricht kommen, und sogar Informationen über ihren Alltag.
Das sorgt bei vielen Studierenden für Unzufriedenheit.
Sie sagen, dass sie bereits über achtzehn Jahre alt und erwachsen sind und Privatsphäre sowie Raum brauchen, um selbstständig zu sein.
Wenn ihr Verhalten jeden Tag den Eltern berichtet werden muss, fühlen sie sich wie unter „Fernüberwachung“ und ohne Freiheit.
Einige Eltern sind jedoch der Meinung, dass Eltern sich natürlich Sorgen machen, wenn ihr Kind zum ersten Mal das Zuhause verlässt, um in einer anderen Stadt zu studieren.
Sie sagen, dass sie den Gruppen nur beitreten, um zu erfahren, ob ihr Kind sicher ist, und nicht, um es übermäßig zu kontrollieren.
Dazu veröffentlichten offizielle Medien einen Kommentar.
Der Artikel weist darauf hin, dass die Universität ein Ort ist, an dem junge Menschen Selbstständigkeit lernen, und dass Elterngruppen nicht zu Werkzeugen zur Überwachung von Studierenden werden sollten.
Hochschulen und Eltern sollten klar zwischen „normaler Kommunikation“ und „übermäßiger Kontrolle“ unterscheiden und die Privatsphäre der Studierenden respektieren.
Das Ziel der Bildung ist nicht Kontrolle, sondern Kindern dabei zu helfen, zu lernen, der Welt selbstständig zu begegnen.
Für Studierende ist es ein wichtiger Schritt im Leben, selbstständig leben zu lernen; für Eltern ist es ebenfalls eine bessere Form der Liebe, zur richtigen Zeit loszulassen.