qīng míng jié清明节lǐ里de的lì shǐ历史:hán shí jié寒食节
Heute gehen die Menschen während des Qingming-Festes zu den Gräbern, machen Frühlingsausflüge und essen Qingtuan.
Tatsächlich gab es in der Antike vor dem Qingming-Fest noch ein sehr wichtiges Fest, das „Hanshi-Fest“ genannt wurde.
Das Hanshi-Fest hat eine sehr lange Geschichte.
Die bekannteste Geschichte darüber handelt von Jie Zitui aus der Zeit der Frühlings- und Herbstannalen.
Der Legende nach wollte Herzog Wen von Jin Jie Zitui aus dem Berg holen, um ihn zum Beamten zu machen, und ließ deshalb den Berg anzünden. Doch Jie Zitui wollte lieber verbrennen, als herauszukommen.
Herzog Wen von Jin bereute das sehr und war traurig. Zum Gedenken an ihn ordnete er an, dass an diesem Tag kein Feuer benutzt werden durfte, und die Menschen durften nur kalte Speisen essen.
Daher kommt der Name „Hanshi“.
Neben dem Essen kalter Speisen gab es beim alten Hanshi-Fest auch den Brauch des „Feuerwechsels“.
Die Menschen löschten das alte Feuer und machten durch Holzreiben ein neues Feuer.
Das stand dafür, sich von der Vergangenheit zu verabschieden und ein neues Jahr des Lebens zu beginnen.
Weil das Hanshi-Fest und das Qingming-Fest zeitlich sehr nah beieinanderliegen, verschmolzen ihre Bräuche im Laufe der Zeit langsam miteinander.
Heute müssen wir nicht mehr extra kalte Speisen essen, aber der Geist des Hanshi-Festes ist geblieben.
Das heutige Qingming-Fest verbindet die Feierlichkeit des Ahnen-Gedenkens mit der Freude eines Frühlingsausflugs.
An diesem Tag denken die Menschen nicht nur an ihre Vorfahren, sondern gehen auch nach draußen, um die schöne Szene von „wachsendem Gras und fliegenden Pirolen“ zu genießen.
Das Hanshi-Fest erinnert uns daran, die Geschichte nicht zu vergessen und die Gegenwart zu schätzen.
Heute sind viele Formen des Grabbesuchs moderner geworden, zum Beispiel einen Blumenstrauß niederzulegen oder einen Baum zu pflanzen.
Der Frühling ist die Jahreszeit, in der alles wächst. Während wir uns an die Vergangenheit erinnern, sollten wir fleißig arbeiten und die schöne Zeit, die wir jetzt haben, gut genießen.