mín zhǔ民主bì xū必须jìn bù进步:cóng从quán lì权利zǒu xiàng走向zé rèn责任
Europa ist erneut von großer Hitze und Waldbränden betroffen.
Schon vor vielen Jahren hatten Wissenschaftler vor den Gefahren des Klimawandels gewarnt, aber die Gesellschaft hat nicht rechtzeitig gehandelt.
Das zeigt auch, dass sich demokratische Systeme verändern müssen.
Demokratie bedeutet nicht nur, dass Menschen wählen und ihre Meinung äußern dürfen; sie muss auch allen helfen zu lernen, Verantwortung für gemeinsame Entscheidungen zu übernehmen.
Verantwortung bedeutet nicht, für eine falsche Wahl bestraft zu werden, sondern die Folgen von Entscheidungen zu verstehen und Probleme gemeinsam zu lösen.
Zum Beispiel können Bürger freiwillig Familien helfen, die von Bränden oder Überschwemmungen betroffen sind, Bäume pflanzen, Straßen wieder aufbauen oder Rettungsmaßnahmen unterstützen.
So können die Menschen die wirklichen Auswirkungen politischer Entscheidungen auf das Leben sehen und verstehen, dass Freiheit und Verantwortung nicht voneinander getrennt werden können.
Früher haben viele amerikanische Familien das Leid des Vietnamkriegs direkt gespürt, und auch die Sicht der Gesellschaft auf den Krieg hat sich verändert.
Oft sind Menschen erst dann bereit, nachzudenken und sich zu ändern, wenn sie die Folgen selbst erlebt haben.
Eine reife Demokratie sollte nicht nur Stimmen zählen, sondern den Bürgern auch helfen, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und gemeinsame Fehler zu korrigieren.
Wenn eine Gesellschaft gemeinsam Entscheidungen trifft, sollte sie auch gemeinsam lernen und Probleme beheben.
Angesichts von Klimawandel, Krieg und gesellschaftlicher Spaltung muss sich die Demokratie von einer einseitigen Betonung der Rechte hin zu einer gemeinsamen politischen Verantwortung entwickeln.