zhēng yuè正月chū sān初三:míng zhèng yán shùn名正言顺dì地shuì lǎn jiào睡懒觉
Der 19. Februar 2026 ist der dritte Tag des ersten Mondmonats.
Nach der geschäftigen Zeit vom Silvesterabend bis zum zweiten Tag fühlen sich viele Menschen sehr müde.
Es gibt ein chinesisches Sprichwort: „Am ersten Tag früh, am zweiten Tag früh, am dritten Tag ausgiebig schlafen.“
Das bedeutet, dass man am dritten Tag endlich die Beschäftigung beiseitelegen und in Ruhe ausschlafen kann.
Warum darf man am dritten Tag „faulenzen“?
Dahinter stecken einige interessante Legenden.
Zuerst heißt es, dass die Nacht des dritten Tages der „Hochzeit der Mäuse“ gewidmet ist.
Um die Mäusehochzeit nicht zu stören, schalten die Menschen früh das Licht aus und gehen schlafen, und stehen morgens nicht früh auf.
Man streut auch Getreide und Kuchen aus, in der Hoffnung, das Glück mit den Mäusen zu teilen und für ein reiches Jahr zu beten.
Zweitens wird der dritte Tag auch „Tag des roten Hundes“ genannt.
Die Alten glaubten, dass der „rote Hund“ ein Gott ist, der leicht Wut hervorruft, und dass man bei einem Ausgang leicht in Streit gerät.
Um diese Unglücke zu vermeiden, bleiben die Menschen meist zu Hause, gehen nicht zum Neujahrsbesuch und empfangen keine Gäste, sondern ruhen sich still aus.
In der Antike wurde der dritte Tag auch „kleiner Neujahrsmorgen“ genannt.
Dieser Tag galt als besonderer Ruhetag; man fegte nicht und erledigte keine komplizierten Hausarbeiten.
Diese Bräuche spiegeln die Lebensweisheit wider: Inmitten der geschäftigen Festtage ist angemessene Ruhe wichtig, um später besser durchstarten zu können.
Heute gibt der dritte Tag allen die Gelegenheit, Körper und Geist zu entspannen, damit wir das neue Jahr in besserer Verfassung begrüßen können.