zhōng guó中国jīng jì经济wèi shén me为什么gèng更yī lài依赖chū kǒu出口
Ein amerikanischer Wissenschaftler, der Chinas Wirtschaft seit vielen Jahren untersucht, ist der Ansicht, dass China seine Wirtschaft früher hauptsächlich durch Kreditvergabe und groß angelegte Investitionen entwickelte.
In der Anfangszeit war es sinnvoll, Straßen, Brücken und Fabriken zu bauen. Später wurde es jedoch für einige Projekte immer schwieriger, Gewinne zu erzielen, und auch Unternehmen und Lokalregierungen häuften viele Schulden an.
Nachdem der Immobilienmarkt schwächer geworden war, gingen der Bau und der Verkauf neuer Wohnungen stark zurück. Viele Familien befürchten sinkende Immobilienpreise, wollen deshalb keine Wohnung kaufen und trauen sich auch nicht, viel Geld auszugeben.
Die Regierung hofft, neue Branchen wie fortschrittliche Fertigung, künstliche Intelligenz und Robotik zu entwickeln. Diese Branchen benötigen jedoch viel Kapital, können nicht viele Arbeitsplätze schaffen und den Konsum der Haushalte nicht schnell erhöhen.
Wenn es im Inland nicht genug Menschen gibt, die Waren kaufen, können Unternehmen nur mehr von den Waren, die sie produzieren, ins Ausland verkaufen.
Günstige chinesische Waren sind für ausländische Verbraucher vorteilhaft, könnten es aber lokalen Fabriken schwerer machen, sich zu entwickeln.
Daher könnten andere Länder ihre Einfuhrbeschränkungen verstärken, und die Handelsbeziehungen könnten ebenfalls angespannter werden.
Dieser Wissenschaftler ist der Ansicht, dass China die Art und Weise ändern muss, wie es Mittel einsetzt, die Einkommen und den Konsum der Haushalte erhöhen und zugleich ein langsameres Wirtschaftswachstum akzeptieren muss.