zhōng guó中国“shè huì社会zhì lǐ治理”xià下de的wéi wú ěr zú维吾尔族chǔ jìng处境
In den letzten Jahren verwenden chinesische Behörden häufig den Begriff „soziale Steuerung“, um die Politik in Xinjiang zu beschreiben.
Dieser Begriff klingt gewöhnlich, aber viele befürchten, dass er die Außenwelt die Belastungen der Uiguren übersehen lässt.
Die Uiguren haben ihre eigene Sprache, Kultur und Religion.
Viele internationale Organisationen und Forscher berichten, dass es nach 2016 in Xinjiang zu Masseninhaftierungen, strenger Überwachung und Einschränkungen des religiösen und kulturellen Lebens kam.
Die chinesische Regierung erklärt, diese Maßnahmen dienten der Terrorismusbekämpfung und der Aufrechterhaltung der Stabilität.
Offizielle Berichte beschreiben Xinjiang heute häufiger als einen Ort des Friedens, der Entwicklung und des Glücks und erwähnen oft „Parteiführung“, „Basisverwaltung“ und „Freiwilligendienste“.
Artikel sprechen jedoch selten über die Sprachrechte, Religionsfreiheit und kulturellen Traditionen der Uiguren.
Viele glauben, dass die sogenannte „soziale Steuerung“ nicht nur die Gesellschaft verwaltet, sondern der Regierung auch erlaubt, tiefer in den Alltag einzudringen, etwa durch Überwachung von Gemeinschaften, Informationssammlung und das Einsetzen von Beamten in Haushalte.
Einige befürchten, dass dies es den Uiguren immer schwerer machen wird, ihren Lebensstil und ihre kulturellen Merkmale zu bewahren.