shàng hǎi hé zuò zǔ zhī上海合作组织:hé zuò合作jī huì机会yǔ与nèi bù内部kùn nán困难
Die Staats- und Regierungschefs aus China, Russland, Indien, Iran und anderen Ländern nahmen am Gipfeltreffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Kirgisistan teil.
China hofft, durch diese Organisation zu zeigen, dass die Länder der Welt nicht unbedingt nur nach der Art der USA und westlicher Länder zusammenarbeiten müssen.
Auf dem Treffen einigten sich die Länder darauf, die Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, Energie, Verkehr, Cybersicherheit und Umweltschutz zu verstärken. Außerdem planen sie die Einrichtung eines neuen Sicherheitszentrums.
Innerhalb dieser Organisation gibt es jedoch viele Meinungsverschiedenheiten.
Die Beziehungen zwischen Indien und Pakistan sind angespannt, China und Indien haben ebenfalls Grenzprobleme, und die Länder haben unterschiedliche Ansichten über Krieg, Sicherheit und Wirtschaftspolitik.
Wichtige Entscheidungen erfordern die Zustimmung aller Mitglieder. Deshalb bleiben viele Pläne am Ende nur gemeinsame Erklärungen und lassen sich nur schwer in konkrete Maßnahmen umsetzen.
Chinas wirtschaftlicher Einfluss in Zentralasien wächst, aber Russland hat in der Region weiterhin Einfluss in den Bereichen Sprache, Kultur und Sicherheit.
Auch die zentralasiatischen Länder möchten gleichzeitig mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten, etwa mit China, Russland und Europa.
Daher ist die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit eine wichtige Plattform für den Austausch, kann aber das von den USA und ihren Verbündeten aufgebaute System der internationalen Zusammenarbeit noch nicht ersetzen.