měi美fǎ guān法官cái jué裁决:lǐ ruì rì jì李锐日记yóu由hú fú yán jiū suǒ胡佛研究所bǎo guǎn保管
Ein Richter in Kalifornien, USA, entschied, dass die Originaltagebücher und Briefe des verstorbenen chinesischen Gelehrten Li Rui weiterhin vom Hoover-Institut der Stanford University aufbewahrt werden können und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden dürfen.
Li Rui wünschte zu Lebzeiten, dass seine Tochter Li Nanyang diese Materialien dem Hoover-Institut spendet, doch seine Witwe Zhang Yuzhen reichte später eine Klage ein, um die Dokumente zurückzufordern.
Der Richter ist der Ansicht, dass das Vorgehen von Li Nanyang legal ist und auch dem Wunsch von Li Rui entspricht.
Diese Materialien erstrecken sich über einen langen Zeitraum und dokumentieren Li Ruis Ansichten zur chinesischen Geschichte und Politik, einschließlich seiner Beobachtungen zu den Ereignissen von 1989.
Der Richter erklärte außerdem, dass diese Materialien in China zensiert werden könnten, weshalb das US-Gericht chinesische entsprechende Urteile nicht anerkennt.
Das Hoover-Institut erklärte, dass diese Entscheidung wichtige historische Materialien zur freien Forschung zugänglich macht.
Li Rui war einst Mao Zedongs Sekretär und sprach sich später öffentlich gegen den Einsatz von Gewalt zur Behandlung der Demokratiebewegung aus.