měi guó美国duō dì多地mín zhòng民众jǔ xíng举行fǎn zhàn反战jí huì集会
In mehreren Städten der USA fanden Kundgebungen gegen den Krieg statt.
Hunderte Aktivisten aus koreanischen, philippinischen und anderen Gemeinschaften nahmen teil. Sie wandten sich gegen groß angelegte gemeinsame Militärübungen der USA und Südkoreas und forderten außerdem, die militärischen Aktivitäten der USA in Südkorea und im asiatisch-pazifischen Raum zu verringern.
Die Teilnehmer waren der Ansicht, dass diese Übungen die Spannungen auf der Koreanischen Halbinsel verschärfen, Friedensgespräche beeinträchtigen und zudem Anwohner und die Umwelt gefährden könnten.
Zuvor hatte sich bei den Vorbereitungen für die Übungen ein Unfall ereignet, bei dem ein Dorf beschädigt und mehrere Menschen verletzt wurden. Auf einem Militärstützpunkt kam es außerdem zu einem Austritt gefährlicher Chemikalien, sodass Anwohner ihre Häuser verlassen mussten.
Bei den Kundgebungen marschierten die Menschen, riefen Parolen und nutzten traditionelle koreanische Trommelmusik, Tanz und philippinische Musik, um ihren Wunsch nach Frieden und ihre Ablehnung des Krieges auszudrücken.
Sie kritisierten auch die enormen Militärausgaben und meinten, öffentliche Gelder sollten stärker für Wohnraum und den täglichen Bedarf verwendet werden.
Die Regierungen der USA und Südkoreas erklärten, die gemeinsamen Übungen dienten der Verteidigung. Die Demonstrierenden forderten jedoch, die Übungen zu beenden, US-Militärstützpunkte in Südkorea zu schließen und durch Diplomatie einen größeren Konflikt im pazifischen Raum zu verhindern.