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Ein US-Gericht befasst sich derzeit mit einem grenzüberschreitenden Drogenfall.
Der chinesische Staatsbürger Zhang Zhidong hat an der Peking-Universität studiert, spricht Spanisch und arbeitete früher in Mexiko.
Die US-Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seit 2016 einer mexikanischen kriminellen Organisation geholfen zu haben, in China die für die Herstellung von Fentanyl benötigten Chemikalien zu kaufen und Drogengelder über Briefkastenfirmen und Bankkonten zu transferieren.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war das Netzwerk in China, Mexiko und den Vereinigten Staaten aktiv; es soll mindestens 77 Millionen US-Dollar gewaschen haben.
Zhang Zhidong wurde 2024 in Mexiko festgenommen. Nachdem er geflohen war, wurde er erneut gefasst und später in die Vereinigten Staaten gebracht.
Er erklärt, dass er unschuldig sei; das Gericht hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
Experten sagen, dass Vermittler wie er Sprachen, Geschäfte und internationalen Transport verstehen. Sie können Chemikalienlieferanten, geheime Labore und Geldwäschenetzwerke miteinander verbinden und sind deshalb wichtig und schwer zu ersetzen.
In kriminellen Netzwerken gibt es jedoch oft mehrere Vermittler. Die Festnahme einer Person kann daher nur kurzfristige Auswirkungen haben.
Um das Problem langfristig zu lösen, müssen die Länder weiterhin gemeinsam verdächtige Bestellungen, Geldflüsse und Unternehmen überprüfen.