quán lì权力xué huì学会tíng xià停下zhī qián之前
Wenn eine Großmacht Bombardierungen „Stabilität“ nennt, Militärbasen „Freiheit“ und Drohungen „Schutz“, dann beschreibt Sprache nicht mehr nur den Krieg, sondern ebnet ihm den Weg.
Darum muss dieser Krieg gestoppt werden, bevor er „unvermeidlich“ wird.
Die Vereinigten Staaten haben mehr Macht, also haben sie auch mehr Verantwortung.
Eine Großmacht darf Entscheidungen nicht nur aus Wut und Impuls treffen; sie muss zuerst die Folgen klar bedenken.
Denn wenn ein Krieg beginnt, leidet nicht nur ein Ort.
Der Iran ist nicht das einzige Problem. Russland, China, Indien und Pakistan schauen ebenfalls zu, und sie werden auch betroffen sein.
Die Welt von heute ist sehr komplex; sie ist nicht mehr eine Welt, in der ein einziges Land alles bestimmt.
Wenn an einem Ort geschossen wird, kann das auch an anderen Orten die Spannungen erhöhen.
Wahre Stärke bedeutet nicht, zuzuschlagen, wann immer man will, sondern die Fähigkeit zu haben zu handeln und zugleich zu wissen, wann man aufhören muss.
Diplomatie ist keine Schwäche, und Zurückhaltung ist keine Kapitulation. Sie sind Wege, um alle in gefährlichen Zeiten zu schützen.
Die Geschichte hat uns bereits gezeigt, dass Vietnam, Irak, Afghanistan und Libyen viele Menschen einen hohen Preis haben zahlen lassen.
Die Menschheit braucht keinen weiteren Krieg, dessen Gründe erst im Nachhinein erklärt werden; sie muss aufhören, bevor die Katastrophe noch größer wird.