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In einigen Teilen Südostasiens gibt es große Betrugszentren, vor allem in Myanmar, Kambodscha und Laos; sie breiten sich auch in andere Regionen aus.
US-Beamte sagen, dass viele dieser Zentren von grenzüberschreitenden kriminellen Organisationen mit Verbindungen zu China betrieben werden.
Diese Organisationen haben eine klare Arbeitsteilung: Einige leiten die Abläufe, andere täuschen Menschen per Telefon, SMS oder E-Mail, und wieder andere helfen dabei, das Geld weiterzuleiten.
Einige Betrugsarbeiter sind ebenfalls Opfer von Menschenhandel. Sie werden in diese Zentren gebracht und zur Arbeit gezwungen.
Betrüger geben sich oft als Bankangestellte oder Polizisten aus. Sie behaupten, es gebe ein Problem mit dem Konto des Opfers, und verlangen, dass es sofort Geld überweist, Bargeld per Post schickt oder Gold kauft.
Ältere Menschen werden häufig ins Visier genommen.
Die Vereinigten Staaten verlieren dadurch jedes Jahr viel Geld.
US-Strafverfolgungsbehörden arbeiten mit anderen Ländern zusammen, um Verdächtige festzunehmen, kriminelle Gelder einzufrieren und Opfern dabei zu helfen, die Zentren zu verlassen.
Beamte erinnern außerdem alle daran: Wenn Sie eine Nachricht erhalten, die eine sofortige Zahlung fordert, geraten Sie nicht in Eile. Halten Sie zuerst inne und prüfen Sie die Situation.