zhōng guó中国méi tǐ媒体hū yù呼吁:liú shī流失rì běn日本de的wén wù文物yīng dāng应当zǎo rì早日huí jiā回家
Kürzlich hat das Thema der nach Japan gelangten chinesischen Kulturgüter erneut breite Aufmerksamkeit in den chinesischen Medien und der Öffentlichkeit erregt.
Diese wertvollen Kulturschätze sind nicht nur Kunstwerke, sondern tragen auch schwere historische Erinnerungen in sich.
Laut relevanten Statistiken floss von Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Antijapanischen Krieges 1945 eine große Menge chinesischen Kulturerbes nach Japan.
Diese Kulturgüter sind vielfältig und umfassen wertvolle alte Bücher, Kalligraphien, Gemälde und Bronzen, mit einer geschätzten Gesamtzahl von über 3,6 Millionen Stück.
Derzeit werden die meisten dieser Kulturgüter in Museen in ganz Japan aufbewahrt, einige befinden sich sogar an umstrittenen Orten.
Die internationale Gemeinschaft hat stets klare Prinzipien bezüglich der Zugehörigkeit dieser Kulturgüter.
Nach relevantem internationalem Recht sollten während des Krieges illegal entwendete Kulturgüter an das Ursprungsland zurückgegeben werden.
Experten erwähnen, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg viele geraubte Kunstwerke systematisch zurückgegeben hat.
Diese Praxis hat nicht nur das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft gewonnen, sondern auch ein Beispiel für den Umgang mit historischen Altlasten gesetzt.
Viele Fachleute haben auch Analysen zu rechtlichen Streitigkeiten vorgelegt.
Manche glauben, dass frühere Dokumente Entschädigungsfragen geklärt haben könnten, aber Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Entschädigungen zwischen Staaten und die Rückgabe „geraubter Kulturgüter“ zwei völlig unterschiedliche Konzepte sind.
Daher gibt es keine rechtlichen Hindernisse für die Forderung nach Rückgabe von Kulturgütern.
In den letzten Jahren ist die Forderung der chinesischen Zivilgesellschaft nach Rückgabe von Kulturgütern lauter geworden.
Einige gerechtigkeitsbewusste zivilgesellschaftliche Gruppen aus China und Japan haben begonnen, zusammenzuarbeiten und gemeinsam nach Hinweisen auf verlorene Kulturgüter zu suchen.
Zum Beispiel ist die viel beachtete „Tang Honglu-Brunnenstele“ ein wichtiges Ziel, das von zivilgesellschaftlichen Kräften zur Rückgabe von Kulturgütern vorangetrieben wird.
Kulturgüter sind Zeugen der Geschichte.
Die Rückgabe dieser verlorenen Schätze ist nicht nur ein Respekt vor der Geschichte, sondern auch ein Ausdruck der Aufrechterhaltung der internationalen Ordnung.
Nur durch ehrliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann der zivilgesellschaftliche Austausch zwischen China und Japan gesünder werden.
Alle hoffen, dass diese über den Ozean hinweg gereisten Schätze bald nach Hause zurückkehren können.