yī wèi一位fù qīn父亲qǐ sù起诉sì jiā四家yóu xì游戏gōng sī公司
Kürzlich hat ein Vater aus der chinesischen Provinz Henan vier große Spielefirmen verklagt.
Überraschenderweise forderte er nur zehn Yuan Schmerzensgeld.
Der Vater heißt Qin Hua.
Sein Sohn ist dieses Jahr achtzehn Jahre alt und war früher lange Zeit schwer von Online-Spielen abhängig.
Weil er jeden Tag bis in die frühen Morgenstunden spielte, wurden die körperliche und psychische Gesundheit des Kindes stark beeinträchtigt.
Im Mai dieses Jahres wurde das Kind nach der Einnahme einer zu großen Menge Medikamente dringend ins Krankenhaus gebracht, wo sein Magen ausgepumpt wurde.
Der Vater ist der Ansicht, dass der psychische Zusammenbruch seines Kindes direkt mit dem langjährigen Spielen zusammenhängt.
Später entdeckte Qin Hua, dass sein Sohn, als er noch minderjährig war, den Ausweis seiner älteren Schwester benutzt hatte, um Spielkonten zu registrieren.
Dadurch hatten die Zeit- und Ausgabenbeschränkungen in den Spielen überhaupt keine Wirkung auf das Kind.
Qin Hua ist der Meinung, dass die Spielefirmen zwar über neue Technologien wie Gesichtserkennung verfügen, die tatsächliche Identität der Nutzer aber nicht streng überprüft haben. Dadurch wurde das System zur Verhinderung von Spielsucht zu einer bloßen Formalität.
Qin Hua erklärte, dass er nicht wegen des Geldes klage, sondern auf Lücken in der Branche aufmerksam machen wolle.
Er hofft, dass das Gericht die Spielefirmen dazu drängen kann, ihre Technik zu verbessern, die Identitätsprüfung zu verstärken und die gesunde Entwicklung von mehr Jugendlichen zu schützen.
Derzeit hat der Fall im Internet eine breite Diskussion ausgelöst.
Viele Menschen sind der Meinung, dass die Verhinderung von Internetsucht bei Minderjährigen nicht nur die Fürsorge der Familie erfordert, sondern auch, dass Spielefirmen ihrer sozialen Verantwortung nachkommen.