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Am 20. April begrüßten wir den Sonnenbegriff „Getreideregen“.
Er ist der sechste der 24 Sonnenbegriffe und zugleich der letzte des Frühlings.
Die Bedeutung von „Getreideregen“ ist: „Regen lässt alle Getreide wachsen“.
Zu dieser Zeit nehmen die Niederschläge zu, und die Temperatur steigt langsam an.
Ausreichender Regen lässt die Feldfrüchte schneller wachsen, deshalb ist dieser Sonnenbegriff für die landwirtschaftliche Produktion sehr wichtig.
In der Natur kann man sehen, wie grünes Wasserlinsen auf der Wasseroberfläche wächst, und man kann auch den Ruf des Kuckucks im Wald hören.
All diese Veränderungen sagen uns: Der Frühling geht zu Ende, und der Sommer kommt bald.
In dieser Zeit ist es sehr wichtig, auf die Gesundheit zu achten.
Weil es mehr regnet und die Luft feucht ist, meint die traditionelle chinesische Medizin, dass man in dieser Zeit besonders auf den Schutz von Milz und Magen achten sollte.
Man kann mehr Lebensmittel essen, die die Milz stärken und Feuchtigkeit ausleiten, zum Beispiel schwarze Bohnen, Coix-Samen oder chinesische Yamswurzel.
Außerdem blühen zur Zeit des Getreideregens viele Blumen, daher sollten Menschen mit Allergien beim Hinausgehen am besten eine Maske und eine Brille tragen, um die Atemwege zu schützen.
Beim Sport empfehlen Experten sanfte Aktivitäten wie zügiges Gehen, Joggen oder Tai Chi.
Wichtig ist, dass man beim Sport nicht zu stark schwitzt und auch daran denkt, rechtzeitig Wasser zu trinken; das ist am besten für den Körper.
In vielen Gegenden gibt es auch den Brauch, „Getreideregen-Tee“ zu trinken.
Der neue Tee, der um die Zeit des Getreideregens gepflückt wird, ist leuchtend grün und schmeckt sehr frisch und aromatisch.
Man glaubt, dass Teetrinken zu dieser Zeit Hitze vertreiben, den Geist erfrischen und die Gesundheit fördern kann.
Getreideregen ist ein Abschied vom Frühling.
Lassen wir gemeinsam die nächste schöne Jahreszeit beginnen, begleitet vom zarten Duft des Tees.