zhōng guó中国de的“rén zào tài yáng人造太阳”lí离fā diàn发电hái yǒu还有duō yuǎn多远?
China entwickelt Kernfusionsanlagen, die als „künstliche Sonnen“ bezeichnet werden.
Bei der Kernfusion verbinden sich leichtere Atomkerne und setzen dabei große Mengen Energie frei.
Die Sonne nutzt ihre starke Schwerkraft, um diesen Prozess zu ermöglichen. Anlagen auf der Erde haben diese Bedingungen nicht. Deshalb können sie den Brennstoff nur auf extrem hohe Temperaturen erhitzen, sodass er zu elektrisch geladenem Plasma wird, und ihn dann mit starken Magnetfeldern schwebend halten, damit er die Innenwände der Maschine nicht berührt.
China hat bereits große supraleitende Magnete hergestellt und hochtemperiertes Plasma über relativ lange Zeiträume stabil gehalten.
Das sind wichtige Fortschritte, doch sie bedeuten weder, dass bereits ein Kraftwerk gebaut wurde, noch dass unbegrenzte Energie verfügbar ist.
Als Nächstes müssen Forschende erreichen, dass die bei der Reaktion erzeugte Wärme die Reaktion mit aufrechterhält, und versuchen, diese Wärme in Strom umzuwandeln.
Die Versorgung mit Brennstoff, die Materialien der Anlagen, der Energieverbrauch und radioaktive Abfälle bleiben jedoch schwierige Probleme.
Kernfusion könnte künftig reichlich kohlenstoffarme Energie liefern. Bis zur kommerziellen Stromerzeugung wird es jedoch noch dauern, und sie kann die heutigen Bemühungen zur Verringerung der Nutzung von Kohle, Erdöl und Erdgas nicht ersetzen.