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In letzter Zeit hat die Zion-Kirche in China große Schwierigkeiten erlebt.
Die Zion-Kirche ist eine einflussreiche unterirdische christliche Kirche in China.
Seit Anfang Oktober hat die Polizei viele Kirchenmitglieder in verschiedenen Städten verhaftet.
Einige wurden abgeführt, einige Familien können nicht erreicht werden.
Bis jetzt sind etwa 30 Personen verhaftet oder vermisst.
Am Abend des 10. Oktober wurde der Gründer der Kirche, Jin Mingri, von der Polizei in seinem Haus in Beihai, Guangxi, abgeführt.
Mehr als zehn Hauptverantwortliche der Kirche wurden ebenfalls festgehalten.
Ein Pastor wurde am Flughafen Shenzhen von der Polizei abgeführt.
Familienangehörige sagten, sie hätten noch keine klaren Informationen erhalten und wüssten nicht, wo sich ihre Verwandten jetzt befinden.
Eine Organisation erklärte, dass Jin Mingri wegen „illegaler Nutzung von Informationsnetzwerken“ angeklagt sei und derzeit zusammen mit anderen Kirchenmitgliedern in der Haftanstalt der Stadt Beihai festgehalten werde.
Die Familien der Kirchenmitglieder haben bereits offizielle Haftbenachrichtigungen erhalten.
Berichten zufolge gab es für diese Verhaftungsaktion eine detaillierte Liste und einen Plan.
Ein Sprecher der Kirche sagte Reportern, dass es während der Verhaftungen zu Gewalt gekommen sei.
Eine Pastorin und ihr neugeborenes Kind wurden gewaltsam getrennt.
Die Kirche ruft zu äußerer Aufmerksamkeit auf und hofft, dass die zuständigen Behörden die Glaubensfreiheit schützen können.
Die USA und einige Menschenrechtsorganisationen haben ebenfalls Besorgnis über diese Aktion in China geäußert.
Sie sind der Meinung, dass jeder das Recht auf Glaubensfreiheit haben sollte und nicht wegen seines Glaubens bestraft werden darf.
Die Zion-Kirche wurde 2007 gegründet, die Zahl der Gläubigen ist in den letzten Jahren gestiegen, und es gibt jetzt viele Versammlungsorte im ganzen Land.
In den letzten Jahren hat die chinesische Regierung die Kontrolle über religiöse Aktivitäten verstärkt, was viele Untergrundkirchen betrifft.
Derzeit warten die verhafteten Kirchenmitglieder und ihre Familien auf weitere Nachrichten.
Die Kirche hofft, dass alle weiterhin aufmerksam bleiben und ihren Kampf für Religionsfreiheit unterstützen.