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Am 30. Oktober 2026 wurde das weltweit größte Projekt zur Energiespeicherung mit Flüssigluft in Golmud in der chinesischen Provinz Qinghai an das Stromnetz angeschlossen und begann mit der Stromversorgung.
Es kann 600.000 Kilowattstunden Strom speichern und bis zu 10 Stunden lang kontinuierlich Strom liefern.
Manchmal kann der mit Solar- und Windenergie erzeugte Strom nicht vollständig genutzt werden. Dieses Projekt kann den überschüssigen Strom speichern und ihn später verwenden, wenn kein Sonnenlicht oder Wind vorhanden ist.
Wie wird der Strom gespeichert?
Zunächst wird überschüssiger Strom genutzt, um normale Luft auf etwa minus 194 Grad Celsius abzukühlen. Dadurch wird die Luft verflüssigt und in großen, wärmeisolierten Tanks gespeichert.
Wenn Strom benötigt wird, wird die Flüssigluft wieder erwärmt.
Die Luft dehnt sich schnell aus und treibt Maschinen zur Stromerzeugung an.
Das Projekt verfügt außerdem über Anlagen zur Solarstromerzeugung.
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Batterien benötigt es weder Batteriematerialien wie Lithium noch spezielle unterirdische Räume und könnte daher für mehr Standorte geeignet sein.
Allerdings muss noch genauer untersucht werden, wie hoch die Baukosten sind, wie viel Strom beim Speichern verloren geht und ob sich der langfristige Betrieb wirtschaftlich lohnt.
Diese Methode könnte dazu beitragen, Solar- und Windenergie besser zu nutzen und die Abhängigkeit von Brennstoffen wie Kohle und Erdöl zu verringern.