hán guó韩国zǒng tǒng总统lǐ zài míng李在明pī píng批评yǐ sè liè以色列,wéi hù维护běn guó本国gōng mín公民ān quán安全
Am 20. Mai kritisierte Südkoreas Präsident Lee Jae-myung Israel auf einer wichtigen Sitzung scharf.
Mit deutlichen Worten sagte er, Israel habe südkoreanische Bürger auf hoher See illegal verschleppt, und das sei äußerst übertrieben.
Der Vorfall ereignete sich in internationalen Gewässern im Mittelmeer.
Am 18. und 20. Mai wurden zwei Hilfsschiffe mit südkoreanischen Zivilaktivisten, die auf dem Weg nach Gaza waren, um humanitäre Hilfsgüter zu bringen, von der israelischen Marine gewaltsam gestoppt.
Zwei südkoreanische Staatsbürger an Bord wurden ebenfalls von israelischen Streitkräften mitgenommen und festgehalten.
Lee Jae-myung war darüber sehr wütend.
Auf der Sitzung fragte er wiederholt: Gehört Gaza zu israelischem Gebiet?
Auf welcher Grundlage kann man Bürger eines Drittstaates in internationalen Gewässern festhalten?
Er betonte, dass der Internationale Strafgerichtshof bereits einen Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten erlassen habe und dass Südkorea ihn ebenfalls nach dem Gesetz festnehmen würde, falls er nach Südkorea komme.
In der Diplomatie hat Südkorea in der Vergangenheit nur selten so harte Worte zu Nahost-Fragen gefunden.
Doch diesmal wurde Südkoreas rote Linie vollständig überschritten, weil seine Bürger in internationalen Gewässern festgenommen wurden.
Lee Jae-myungs Äußerungen fanden in der Bevölkerung breite Unterstützung, und viele andere Länder verurteilten ebenfalls Israels Missachtung des Völkerrechts.
Lee Jae-myung sagte, Südkorea müsse die Sicherheit seiner Bürger schützen.
Dieser Vorfall zeigte auch vielen Menschen, dass jedes Land, unabhängig von seiner Größe, internationale Regeln einhalten und die Souveränität sowie die Würde anderer Länder respektieren sollte.